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SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD |
Erfahrung schon seit
1987
Auf der Grundlage
des § 40 bzw. 111 SGB V bieten wir Mitgliedern
gesetzlicher Kostenträger
Rehabilitationsbehandlungen
an und
Patienten mit privater Krankenkasse
erhalten eine Krankenhausbehandlungen
gemäß OPS 8-918. Die Klinik ist auch beihilfefähig.
Informationen zum Thema Schmerz und Schmerztherapie
BERNHARDT-ROTH-SYNDROM
(Bernhardt-Krankheit)
(Bernhardt-Roth-Krankheit)(ICD10: G57.1)
Die Erkrankung wird auch als Meralg ia para esthetica, Bernhart-Roth-Krankheit (Bernhardt-Krankheit) oder Ingu inaltunnelsyndrom bezeichnet.
Vom Bernhardt-Roth-Syndrom sind Männer drei mal so häufig betroffen wie Frauen.
Das Bernhardt-Roth-Syndrom ist eine isolierte Neuritis (= Nervenentzündung) des Nervus cutaneus femoris lateralis. Dieser Nerv entstammt dem Pl exus lumbal is (= Nerven geflecht im Lenden bereich) und verläßt das Becken dicht an der Spina iliaca anterior superior (= vorderer, oberer Darmbeinstachel) und dringt hier durch die Fasern des Leisten bandes, wo er leicht eingeengt werden kann.
| Das Bernhardt-Roth-Syndrom äußert sich in Brennschmerzen und Empfindungsstörungen an der Oberschenkelaußenseite sowie Druckschmerz einwärts der Spina iliaca anterior superior (= vorderer und oberer Darm bein stachel). In seltenen Fällen treten die Beschwerden beiderseitig auf. Treten die Schmerzen verstärkt nachts auf, so liegt eine sog. Meralg ia paraestet ica noct urna vor. | Bildquelle: www.popovic.com.au |
Mögliche Ursachen eines Bernhardt-Roth-Syndrom s:
Medikamentöse Schmerzbehandlung bei einer
Bernhardt-Roth-Krankheit:
Aku
t
(= plötzlich einsetzend,
heftig) und su
bakut
(= eher schleic
hend verlaufend)
können zu
nächst (vorwiegend) peripher wirken
de
Analgetika
(=
Schmerzmittel, die am Or
t der
Schmerzentstehung wirken)
eingesetz
t werden, insbesondere sog. nicht s
teroidale
Antirheumatika
(=
R
heumamittel),
aus dieser G
ruppe möglichst lang
w
irkende und
magenschonende wie z.B. Melox
icam, ansonsten Pyri
midinnukleoside (Keltican®N), Baclo
fen)
(= ein im Gehirn/
Rückenmark
wirkendes Mittel zur M
uskelen
tspannung)
und bei eher pa roxysmalen
(= anfallsar
tigen)
Schmerzen
Carbam
azepin, Gabapentin oder Pregabal
in. Zur Wirkstoffeinsparung (z.B. bei
ü
bermäßigen Nebenwirkungen) kann Carbam
azepin (Gabapentin, Pregabal
in) mit
Baclofen kom
biniert werden.
Behandlung
Es gibt 2 operative Techniken, die Dekompression und die Durchtrennung des Nervs. Diese sollten aber nur durchgeführt werden, wenn alle anderen Maßnahmen ausgeschöpft sind.
Therapeutische Lokalanästhesie
(= Behandlung mit einem örtlichen
Betäubungsmittel)
beim
Bernhardt-Roth-Syndrom:
Wiederholte
Nervenblockaden /Betäubungen des N. cutaneus femoris lateralis mit 5-8 ml
Bupivacain 0,25% im Winkel zwischen Spina iliaca anterior superior (= vorderer oberer Darmbeinstachel) und dem Leistenband. In hartnäckigen Fällen
kontinuierliche 3 in 1-Blockade mittels N. femoral
is-Katheter.
Anhang Methodenbeschreibung
Kontinuierliche Blockade des Nervus
femoral
is mit Katheter, bzw. 3 in 1-Blockade:
Bei d ieser Methode suchen wir von der Vorderse
ite des
Oberschenkel
s her, hand
breit unterhalb des Leistenbandes m
it einer Kanüle in der
Tiefe den Oberschenkel
nerv auf und legen in die Nervensch
eide (Gewebsumhüllung
des
Nerven)
vorüber
gehend einen dünnen Kuns
tstoffschlauch (Katheter) ein. Die Ein
bringung
des Katheters erfolg
t durch eine Kanü
le (= Spritze)
hindurch, es w
ird also nich
t aufgeschnitten. In den n
ächsten 10 bis 14 Tagen
sp
ritzen wir dann mehrmals tägl
ich über diesen Katheter völ
lig schmerzlos eine verdünn
te,
örtliche
Betäubungsm ittellösung ein. Durch die Verdü
nnung des
Medikaments bl
eibt die volle Muskelkraft erhal
ten (bei gleichzeitiger Hemmung der Sch
merzreizleitung),
damit sich der Patien
t weiterhin frei be
wegen kann und so beg leitend auch kran
kengymnastische Übungsbehandlungen mögl
ich bleiben.
Anwendungsgebiete:
Oberschenkelschmerz (z.B. nach
Amputation),
Knieschmerzen (Arthrose
usw.) und zum Teil
Unterschenkelschmerzen (vorderer und innerer Anteil).
Gegen einen
Sch
merz im
Hüftgelenks- und
Leistenbereich sowie an der Oberschenkelaußenseite (Bernhardt-Krankheit)
kann vorgenannte Methode verändert angewendet werden (der sog. 3 in 1-Block
oder die Plexus lumbalis-Blockade): Wenn m
an die Menge der örtlichen
Betäubungsmittellösung erhöh
t (ca. 25-35 ml) und wäh
rend des Einspritzens den
Oberschen
kel abstaut, wird die Wirkstofflösung nach oben ge
trieben (innerhalb der
Nervenscheide) und betäub
t weitere Ner
ven, die die genannten Körpergebiete versorge
n.
Dass
die schmerzl
indernde Wirkung i.d.R. über die eigen
tliche Behandlungszeit hinaus
anhäl
t, ist u.a. darauf zurückzu
führen, daß bei dieser
Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen Ner
ven bet
roffen sind, w
oraus eine sehr
deu
tliche Durchblutungssteigerung resul
tiert. Dies ist der Grun
d, warum diese
Behand
lungsmethode besonders bei Schmerzen, d
ie auf
eine
verminderte Blu
tversorgung, auf en
tzündliche oder auch degenerative Prozesse
zu
r
ückzuführen sind, hilfreich is
t.
Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation, weil damit die betroffenen Patienten oftmals überhaupt erst in einen rehabilitationsfähigen Zustand gebracht werden können. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk (einfach anklicken).
Laut der
Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit haben
alle
Versicherte
(also auch ältere
Patienten)
einer gesetzlichen Krankenkasse
einen Rechtsanspruch auf eine
Rehabilitation und
können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Das Bundesgesundheitsministerium schrieb dazu auch
einen
Brief an die Aufsichtsbehörden. Dieses
Wahlrecht wurde mittlerweile auch durch Urteile von Landessozialgerichten
bestätigt: Baden-Württemberg (Az: L 4 KR 2071/05)
und Hessen ((Az.: L 1 KR
2/05: Gewährt eine Krankenkasse einem Versicherten einen
Aufenthalt in einer Reha-Klinik, so ist sie dazu verpflichtet,
die Wünsche des Versicherten in Bezug auf die Einrichtung zu
berücksichtigen (eine
Revision gegen diese Entscheidung ließ das Gericht gar nicht erst
zu)).
Viele gute Gründe sprechen für eine stationäre Behandlung in der SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD, so z.B.:
Teilweise übernehmen auch Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften die Kosten. Zu weiteren Informationen (Behandlungsformen, Beantragung der Kostenübernahme bei den verschiedenen Kostenträgern, Schmerzambulanz usw.) gelangen Sie hier: http://www.schmerz.com/konzept-und-kostentraeger (einfach anklicken).
Wenn Sie weitere Fragen haben, schicken Sie uns einfach ein kurzes Mail: schmerz@schmerz.com. Wir antworten prompt.
Infos (z.B.
Prospekt) können Sie zu jeder Tages- oder Nachtzeit anfordern, auch am
Wochenende!
Tel.: +49 (0) 7931 - 545-0
* Fax: +49 (0)
7931 - 545-131
Sie wollen mit einem erfahrenen Schmerzarzt sprechen? Kein Problem, einfach jeweils an einem Mittwoch zwischen 13.00 und 14 Uhr oder Donnerstag zwischen 13.00 und 15.00 Uhr die Tel.-Nr. 07931-5450 anwählen (keine extra Gebühren).
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ein Arzt zu konsultieren! Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen
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Aktualisiert:>22.10.2009</>
a&bl90-
L
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